Kultur
10.03.2010 | Kultur - alle Artikel
"Helden" in Hattingen: Stars im Industriemuseum
HATTINGEN Sie rücken zusammen, die Helden unserer Bewusstseinskultur, unserer Geschichte. Ein Foto von Tana Schanzara, der Duse des Reviers, ist über dem Freiheitskämpfer Nelson Mandela und neben einer Kreuzigung Jesus Christi zu sehen. Fußballer Helmut Rahn ist nicht weit, und Wilhelm der Große, Kaiser des Deutschen Reichs von 1871 zählt dazu. Im "Heldenpanorama" scheinen sie mit zahllosen anderen Mutigen, Starken und Klugen als Lichtbilder auf. "Helden" heißt dann auch die engagierte Ausstellung in der Henrichshütte in Hattingen. » Artikel lesen
09.03.2010
"Wicked - Die Hexen von Oz" in Oberhausen gefeiert
OBERHAUSEN. Den Dufthauch einer Fee verströmt Glinda, so makellos und hübsch wirkt sie in dem Musical "Wicked - Die Hexen von Oz". Wie ein ewiges Licht erhellt sie die ersten Szenen des Erfolgsstücks. Dann ist die Frage zu hören, ob sie die Freundin der bösen Hexe war. Und schon erhält das Klischee erste Risse. "Unsere Wege haben sich gekreuzt", sagt Glinda und erzählt, wie sie Elphaba in der Universität kennenlernte - damals. » Artikel lesen
09.03.2010
"Anna Karenina" am Düsseldorfer Schauspiel
DÜSSELDORF - Das Versprechen ist groß: "Welcome to Anna Karenina on Ice!", kündigt Fürst Oblonskij das Drama wie eine Tanzshow vollmundig an und gleitet im Pelzgewand eine Runde über die Eisfläche bei der Champagner-Bar. Tatsächlich wird er an diesem Abend im Düsseldorfer Schauspielhaus Recht behalten. In einer neuen Theaterfassung des Romans von Leo Tolstoj sieht man ausladende Gesten und viel Show - doch wenig Gefühl. » Artikel lesen
07.03.2010
Samir Akikas Choreografie "Me&myMum" in Münster
Von Ursula Pfennig MÜNSTER - Sie toben und weinen, tanzen und spielen, stillen und schreien: sieben Erwachsene und drei Kinder im Münsteraner Theater im Pumpenhaus unter der Regie von Samir Akika. Das Produktionsteam "Unusual Symptoms" bringt die vielfältigen Facetten von Mutter-Kind-Beziehungen zum Ausdruck. » Artikel lesen
07.03.2010
Paul Kalkbrenner gastiert in Dortmund
DORTMUND - Sein Habitus verrät, er ist Musiker durch und durch. In seiner Mimik spiegelt sich höchste Konzentration, seine Hände rasen über die Tasten und Knöpfe am Mischpult, die Augen wandern wieder und wieder ins Publikum. Paul Kalkbrenner will wissen, wie seine Beats wirken. Er will, dass seine Zuhörer in der ausverkauften Westfalenhalle 2 mit ihm, nein für ihn tanzen. Er führt sie wie Marionetten, lässt sie in leisen Elektro-Passagen Atem holen, um sie dann mit krassem, dröhnendem Bass aufzuscheuchen, kreischen zu lassen, beben zu lassen. » Artikel lesen
05.03.2010
Christoph Worringer im Landesmuseum Münster
MÜNSTER - Nicht weniger als 27 Mal tritt der Künstler selber auf in seinem monumentalen "Geleit". 4,80 Meter breit ist Christoph Worringers Gemälde von 2009, und es schildert eine Trauergesellschaft, die den Sarg zum Grab trägt. Fahnen tragen sie mit dem Rot eines Altmeisters, von El Greco vielleicht, dessen "Begräbnis des Grafen von Orgaz" Worringer auch als Inspiration nennt, neben Courbets "Begräbnis in Ornans" und weiteren Bildern. Ehe der 1976 in Krefeld geborene Künstler zu malen beginnt, informiert er sich. Schaut in die Tradition. Und arbeitet ein, was ihm brauchbar erscheint. » Artikel lesen
05.03.2010
"Theater der Welt" startet mit Barockoper
ESSEN - Eine Video-Schaltkonferenz darüber, dass ein Scheich auf der Zeche Zollverein ein Luxushotel bauen will. Eine Inszenierung von Tschechows "Kirschgarten" in einem Waldstück bei Vilnius als Video-Live-Übertragung. Eine Führung durch eine Sammlung zu Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute. Das alles gehört zum Programm von "Theater der Welt", dem internationalen Festival, das im Rahmen der Kulturhauptstadt in Mülheim und Essen stattfindet. Gestern präsentierte die Direktorin Frie Leysen im Essener Aalto-Theater das Programm. » Artikel lesen
04.03.2010
Große Miró-Ausstellung im Picasso-Museum Münster
MÜNSTER - Der Kopf erinnert an eine Zwiebel. Oben stehen drei schwarze Haare ab, am Kinn baumelt etwas, das wie ein Fisch aussieht. Das Wesen von Joan Miró wirkt grotesk und zugleich anmutig ("Hexe", 1969). Mit der Ausstellung "Die Farbe seiner Träume" feiert das Graphikmuseum Pablo Picasso in Münster seinen runden Geburtstag. Vor zehn Jahren als erstes Picasso-Museum Deutschlands eröffnet, beherbergt es heute eine weltweit einmalige Sammlung mit über 800 Grafiken des spanischen Künstlers. Inzwischen wurden fast 50 Sonderausstellungen rund um Picasso und seine Zeitgenossen präsentiert. » Artikel lesen
04.03.2010
Kristof Magnussons Roman "Das war ich nicht"
Der ganze Schlamassel beginnt mit einem kleinen Gefallen für einen Kollegen in Not. Der Trainee Jeff bei der Investmentbank Rutherford & Gold hat Optionen verkauft, die er kaufen sollte. Ein falscher Klick am Computer, schon war es passiert. Jasper Lüdemann, 31, deutscher Banker in Chicago, will Jeff helfen, mit einem kleinen Geschäft den Verlust ausgleichen. Er kauft Optionen für einen Hypothekenfonds. Wegen 12 000 Dollars Verlust beginnt ein Börsencrash. Aber das weiß Jasper Lüdemann natürlich noch nicht. » Artikel lesen
04.03.2010
Benjamin Heisenbergs Film "Der Räuber"
Das wirkliche Leben liefert die besten Geschichten. Eine spielte in Österreich der 80er Jahre, als ein Johann Kastenberger reihenweise Banken ausraubte und gleichzeitig ein prämierter Marathonläufer war. Wenn er auf Raubzug ging, trug er eine Maske, die den US-Präsidenten Ronald Reagan imitierte, und eine Pumpgun. Als "Pumpgun-Ronnie" machte er Schlagzeilen. Manchmal erbeutete er Bargeld in mehreren Bankfilialen an einem Tag. Ein Unermüdlicher. » Artikel lesen
04.03.2010
Tremonia-Architektenhäuser in Dortmund
Wer ein Haus baut, erfüllt sich einen Traum. Harry Lauschs Traum liegt im Westen, dort wo die Sonne untergeht und nicht "verstaubt", wie es bei Herbert Grönemeyer heißt. Im Westen Dortmunds, wo das Licht genauso hell im Winter scheint, genauso rötlich im Sommer strahlt wie andernorts. Harry Lausch liebt diese Abendsonne. Sie wärmt ihm die Seele, sie erhellt sein Backsteinhaus, sie überblendet manchen Gedanken. Egal, ob die Schienenwege vor der Terrasse verlaufen, egal ob Lkws ihre tonnenschweren Stahlbrammen zu Thyssen/Krupp transportieren. Hier im Westen Dortmunds auf dem ehemaligen Zechengelände Tremonia stehen ein paar ambitionierte Architektenhäuser. » Artikel lesen
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Kulturhauptstadt Ruhr.2010

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Kommentare
Reform muss her
09.03.2010 · Dass mit dem gestrigen Urteil des Bundesgerichtshofes zur nachträglichen Sicherungsverwahrung ein Weg zur Befriedung der Debatte ums - populär ausgedrückt - "Wegschließen für immer" beschritten wurde, kann man wohl getrost ausschließen.» Artikel lesen
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Rhein Westfälisch
R(h)ein Westfälisch vom 11.03.2010
11.03.2010 · Von Jörg Taron
WINTERBERG Helm und Skibrille sind Pflicht bei der Schneeballschlacht-Weltmeisterschaft in Winterberg. Ansonsten ist erlaubt, was gefällt und Spaß macht. Am Wochenende wurde auf dem Marktplatz zum vierten Mal der Jux-Wettbewerb um den Schneeball-Champion ausgerufen. Dabei versuchten 24 Dreier-Teams, in den zwei mal drei Minuten dauernden Matches auf dem 50 Quadratmeter großen Wettkampf-Feld, möglichst viele Treffer beim Gegner zu landen: Jeder Treffer ein Zähler, im Zweifel entscheidet der Schiedsrichter.» Artikel lesen
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